Über die vermeintliche Giftigkeit von Nikotin

Update 10.1.2017:

Gleich 2 weitere Quellen für euch.

  1. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8614291
    Eine Studie an Raten, die beweist, dass die Inhalation von Nikotin keinerlei Schäden verursacht
  2. http://bit.ly/2ic5cRB Eine wissenschaftliche Zusammenfassung von Bernd Mayer über die Definition von Gift. Sowie ein Nachtrag von seiner Facebookseite als Screenshot.

Auszug aus dem PHE Report aus England

Nikotin in der Form von Tabak und aktueller in NET ist lange für tausende Millionen Menschen zugänglich gewesen. Eine Vielzahl dieser Menschen, einschließlich kleiner Kinder, hat beträchtliche Dosen von Nikotin aufgenommen. Tödliche Nikotinvergiftungen sind aber extrem selten. Diese Tatsache widerspricht der oft wiederholten Behauptung, dass die Aufnahme von 30-60 mg Nikotin tödlich ist. Die Quelle dieser Behauptung zu lokalisieren, gestaltete sich als schwierig, da Fachbücher meist nur ältere Fachbücher zitieren. Letztendlich konnte man herausfinden, dass diese Aussage auf dubiosen Selbstexperimenten aus den 1890ern basiert [69].

Uns sind ein unbestätigter Zeitungsartikel, der von einer tödlichen Vergiftung eines zweijährigen Kindes berichtet [70] und drei veröffentlichte Fallstudien von Kleinkindern die E-Liquid getrunken haben bekannt. Beim ersten Fall wurde ein zweijähriges Kind mit Erbrechen, Ataxie und Lethargie ins Krankenhaus eingeliefert und nach 24 Stunden unter Beobachtung wieder entlassen [71]. In dem zweiten Bericht trank ein 18 Monate altes Mädchen 24 mg Nikotin aus einem E-Liquid, erbrach sich, war gereizt und erholte sich innerhalb von etwa einer Stunde [71]. Der dritte Artikel präsentiert den Fall eines 30 Monate alten Kindes, bei welchem man die Einnahme von E-Liquid vermutete. Es war ungewiss um wie viel E-Liquid es sich handelte. Das Kind zeigte keine Symptome und die Befunde aller klinischen Tests waren normal [73].

Mit dem Anstieg der Nutzung von E-Zigaretten ging auch ein Anstieg von Anrufen bei Vergiftungszentren aufgrund von unbeabsichtigtem Kontakt einher. Diese Anrufe sind aber immer noch seltener als Anrufe aufgrund von Kontakt mit Tabak. Keiner der bekannten Fälle resultierte in ernsthafter Schädigung [74] (für UK Daten siehe nächstes Kapitel). Ernsthafte Nikotinvergiftungen scheinen im Normalfall dadurch vermieden zu werden, dass relativ geringe Dosen von Nikotin zu Übelkeit und Erbrechen führen. Dies hält Nutzer von der weiteren Einnahme ab.

Abgesehen von unbeabsichtigten Vergiftungen, wurde Nikotin auch in Suizidversuchen angewendet. Suizidversuche mit großen Mengen von nikotinsulfathaltigen Pestiziden gelingen meisten [75]. Erfolgreiche Suizidversuche durch E-Liquids sind dagegen extrem selten. In Fällen, in denen Erwachsene bis zu 1500 mg Nikotin aus E-Liquids tranken, war das Resultat Erbrechen und Erholung innerhalb von ein paar Stunden [76]. Ein Fall mit tödlichem Ausgang wurde berichtet, bei welchem 3950 mg Nikotin im Mageninhalt gefunden wurden. Das Opfer scheint drei Flaschen E-Liquid getrunken zu haben, die insgesamt über 10.000 mg Nikotin enthielten [76]. Die intravenöse Injektion einer unbekannten Menge E-Liquid hat in einem Fall ebenfalls zum Tode geführt [77].

E-Liquid wird im Normalfall in 10 ml Flaschen, die bis zu 360 mg Nikotin enthalten verkauft (siehe unten). Wenn das Liquid wie vorgesehen angewendet wird, stellt dies kein Risiko für Dampfer dar. Das Liquid sollte sich jedoch in einer kindersicheren Verpackung befinden, um kleine Kinder die eventuell die Geschmacksrichtung attraktiv finden daran zu hindern, es zu trinken. In der E-Zigarettenindustrie scheint dies weitgehend akzeptiert zu sein. Alle E-Liquids die wir bisher im Vereinigten Königreich und global gesehen haben, wurden in kindersicheren Verpackungen verkauft.

Quelle: https://www.elekcig.de/docs/Public-Health-England-E-Cigarettes-an-evidence-update-Deutsche-Uebersetzung.PDF

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2 Pings/Trackbacks für "Über die vermeintliche Giftigkeit von Nikotin"
  1. […] Fakten nachlesen und natürlich auch in der originalen Arbeit der Briten, das PDF ist in diesem Beitrag, der einen Auszug enthält […]

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