Warum das Sozialsystem scheitert

Gerade las ich diesen Artikel und vorallem die Kommentare dazu.

Mein Gedanke dazu ist einfach. Das Sozialsystem zerbricht am Neid derer, die sich Haus und Auto noch leisten können. Aber für wenn ist dieses System gedacht. Nicht für die Beitragszahler, die Systemfinanzierer. Denn diese haben genug Geld (wobei dies bei uns nicht gilt, weil selbst Einkommen weit unter der Armutsgrenze noch deutlich zu hohe Beiträge abdrücken müssen).

Aber das war nicht der Plan. Der Plan von Pensions- und Krankenversicherung war, die zu unterstützen, die nicht genug haben und unverschuldet in Armut leben.

Das heißt, wenn alle die es sich leisten können, privat vorsorgen und sich privat krankenversichern, dann ist im Sozialtopf genug für die Bedürftigen. Daher werde ich mich auch demnächst privat zusatzversichern und werde bei Bedarf Privatkliniken und Ärzte in Anspruch nehmen.

Es schreien ja immer alle Zweiklassenmedizin, aber das heißt doch nicht, dass jeder gleich schlecht versorgt werden sollte. Der Sinn des Sozialsystems ist die Grundversorgung sicher zu stellen für die sozial schwachen. Ich bekomme ja auch keine Mindestsicherung wenn es genug eigenes Geld verdiene.

Neidet niemandem, der sich leisten kann privat zu zahlen. Aber auch keinem der aus dem Sozialtopf Geld bekommt, weil er nichts hat.

Es ist nicht die Schuld des BMS Beziehers, dass meine Abgaben so hoch sind, dass ich fast selbst beziehen muss. Das System ist fehlerhaft. Es finanziert derzeit auch die, die es nicht nötig hätten.

Aber genauso wie ich nicht weniger Steuern für den Bau von Autobahnen zahle, weil ich keine Auto habe, sollte der Vater nicht mehr Steuern für Schulen zahlen, weil er Kinder hat.

Eine Verteilungsgerechtigkeit der Belastungen muss her.

Würden alle und ich meine wirklich alle, auch große Unternehmen, wie Starbucks und Co.  freiwillig 10% ihrer Gewinne in den Topf legen, dann müsste der kleine nicht schon 20% zahlen.

Denn dann wäre genug zum verteilen und zum finanzieren der Infrastruktur da.

Kein Neid den Selbstversorgern, denn sie bedienen sich nicht und geben trotzdem.

Kein Neid den Armen, denn sie haben nichts dass sie geben könnten.

 

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