E-Zigaretten und die Studien zur Gesundheit – Arbeitskreis krankenversicherungen

Der Arbeitskreis Krankenversicherungen ist mit persönlich bisher bis auf Ausnahmen eher positiv aufgefallen, was die Berichterstattung zur E-Zigarette betrifft.

Unter anderem wurde der PHE Bericht besprochen und dabei der Zusammenhang zwischen schwindenden Raucherzahlen und der Verbreitung der E-Zigarette hergestellt.

Aber auch hier fällt in den Kommentaren auf, dass sich einige wohl wünschen, es würde ein Loblied auf die E-Zigarette gesungen. Doch statt das Studiendesign bzw. den Verfasser des Artikels nur zu kritisieren. Sollte man eher Denkanstöße geben.

Wir wissen, dass dampfen nicht unbedenklich ist und dass es zweifellos Gesundheitsrisiken geben wird. Was wir brauchen sind Fakten, die dem 0815 Konsumenten auch weiterhelfen.

Deshalb habe ich diesen Kommentar hinterlassen.

Grundsätzlich sehe ich die Studie positiv weil hier mehrere Geräte mit dem selben Liquid getestet wurden.Um aber noch tiefer in die Materie zu gehen, sollte man die Temperaturen angeben.Es gibt heute sehr viele Geräte mit Temperatursteuerung. Der Hintergrund ist der, dass die Ausgabeleistung einer E-Zigarette vom Widerstand des Verdampfers und von der Spannung abhängt.Dann gibt es noch Unterschiedliche Dochtmaterialien, wie Baumwollwatte, Keramikwatte, Edelstahlsiebe und Glasfaserdochte. Eine Studie müsste hier mit Basisliquid ohne Nikotin die mögliche Schadstoffbelastung der Materialien bei verschiedenen Temparaturen testen.Es herrscht Unsicherheit ob zum Beispiel Keramikwatte (die geschmacklich besser und länger haltbar ist) eventuell Schäden verursacht, die bei Baumwollwatte ausbleiben.Sollten Ihnen diesbezüglich auch schon Studienergebnisse vorliegen, wäre ich erfreut, wenn sie mir diese zur Verfügung stellen, damit ich diese für Kosumenten aufbereiten kann.

Das mag jetzt nicht jedem gefallen. Aber es bringt uns weiter, wenn wir selbst uns einfach einmischen und sagen, wie es ist und was uns interessiert.

Ich selbst nutze gerne Keramikköpfe in meinem Ultimo, natürlich möchte ich wissen, ob Keramikpartikel im Dampf sind, ob das ein Risiko bedeutet, vor allem im Vergleich zur herkömmlichen Watte.

Auch fände ich interessant zu erfahren, was der medizinische Sweetspot beim Temperaturdampfen ist. Es gibt für viele Schadstoffe bereits anerkannte Grenzwerte und für uns wäre es von Vorteil diese Werte zu kennen und die Schadstoffabgabe verschiedener Liquids (bzw. der zugrundeliegenden Aromen) zu kennen. Vor allem im Hinblick auf Gesetzesvorlagen, die Aromen verbieten wollen.

Nur so können wir argumentieren. Dass es mir mit dem Dampfen besser geht als mit dem Rauchen, interessiert nicht mal den Verfassungsgerichtshof, aber nach dem Prinzip der geringsten Einmischung in die Rechte von Unternehmern und Bürgern, hat man mit Zahlen, Daten und Fakten die besten Chancen unverhältnismäßige Regulierungen zu verhindern oder aufzuheben.

Beispiel Onlinehandel: Ein Versandverbot, wie es in Österreich und soviel ich weiß inzwischen auch in Polen der Fall ist, ist nicht nur eine unverhältnismäßig hohe Einmischung in die Wirtschaft, es wird auch das Ziel des Jugendschutzes nicht erreicht, wenn man mangels Altergrenze die Produkte weiterhin offline erwerben kann.

In Deutschland wurde die 2-stufige Altersprüfung angewendet. Diese ist zwar auch eine Mehrbelastung aber sie ist für jeden Unternehmer anwendbar.

Also wenn Ihr den Artikel im Link unten lest und ihr eine kontstruktive Kritik üben könnt, dann tut dies. Dem Institut Unwissenheit in Punkto dampfen zu unterstellen ist nicht nur kontraproduktiv, es ist auch falsch.

Dampfer gibt es in allen Schichten und Informationen zur Technik des Dampfens wie Sand am Meer. 2016/2017 muss man nicht mehr annehmen, dass die Forscher keine Ahnung von der Materie haben.

Nur weil Erdbeeraroma die meisten Schadstoffe aufweist, heißt das nicht, dass es einen Grenzwert überschritten hat.

Hinterfragt alles, was ihr lest und erbittet auch Antworten auf diese Fragen.

Ich konnte die Studienquelle bei der Institutsseite leider nicht finden, da der Titel nicht genannt wurde.

Sollte jemand diese kennen, kann er gerne einen Link in den Kommentaren posten.

Danke und Lg

Eure Lilith

Quelle: E-Zigaretten und die Studien zur Gesundheit – Arbeitskreiskrankenversicherungen

 

 

Veröffentlicht in Allgemein, News
11 Kommentare zu “E-Zigaretten und die Studien zur Gesundheit – Arbeitskreis krankenversicherungen
    • Vapoon sagt:

      Klar, solche Sachen wie eine Keramikcoil sollten genauer untersucht werden, wenn es den Verdacht auf Partikelablösung gibt. Überhaupt ist neues Wissen immer begrüßenswert… Aber welche zweifellosen Gesundheitsrisiken meinst du?

      PS: Ich find‘, dem Arbeitskreis oder den Studienerstellern kann man nur zwei Dinge vorwerfen: Unwissenheit oder Unfähigkeit (ich lass mal den Vorsatz weg)… na, da kann man sich was aussuchen.

    • ellililith sagt:

      Mit zweifellos meine ich die bekannten Risiken, wie zum Beispiel Allergien gegen Bestandteile des Liquids. Also Probleme die aus der Lebensmittelbranche bereits bekannt und auf das Liquid anwendbar sind.
      Es hat seinen Grund warum Erdbeeraroma in der Lebensmittelindustrie nicht aus Erdbeern gewonnen wird (erstens, haben wir dafür zuwenig Erdbeern), vielleicht kennt man bereits Risiken bei der Aromaextraktion, die aber allgemein unbekannt sind, weil vernachlässigbar.
      Ich erhebe nicht den Anspruch gesund zu sterben. Jeder Becher Eiscreme hat z.B: zweifellos Risiken, langfristig Diabetes und Adipositas. Kurzfristig, Zuckerschock und Hirnfrost. Niemand verlangt ein Eis, dass diese Risiken nicht mehr hat. Weil der Risikofaktor für den einzelnen einschätzbar gering ist.
      Es gibt immer das vertretbare Risiko. Aber ich kann ein Risiko nur vertreten wenn ich es kenne. Daher immer her mit den Studien.
      Die Studie selbst ist rein inhaltlich in Ordnung. Welche Schlüsse daraus gezogen werden, dass ist der Knackpunkt.

    • Vapoon sagt:

      Versteh ich alles. Aber das sind keine Risiken, die dem Dampfen eigen sind (z.B. die Allergien) und von diesem ursächlich ausgelöst werden. Wer gegen Erdbeeren allergisch is‘, der is‘ das schon bevor er mit Dampfen anfängt oder würde es ziemlich sicher auch ohne Dampfen werden.

      Keiner käme auf die Idee, zu sagen: „Eis essen ist bestimmt nicht unbedenklich und es gibt zweifellos Gesundheitsrisiken!“
      Warum? Weil’s Blödsinn wäre.
      Aber die selben Gesundheitsrisiken sind bei der Dampfe eine Erwähnung wert, so als ob das Dampfen die Ursache ist?

      Ich will das Dampfen nicht prinzipiell verharmlosen. Wenn es einen vernünftigen Verdacht auf Risiken gibt, dann muss das genannt werden. Aber ich seh‘ die einfach nicht. Ich kann nichts verharmlosen, was schon harmlos ist.

      Und nur, weil es so unglaublich klingt, das Dampfen ganz schlicht harmlos ist, ist es doch unsinnig jede noch so kleine „Gefahr“ rauszukramen, nur damit’s nich‘ mehr so unglaublich klingt und die Leute weniger skeptisch sind?!
      Das hat Züge von vorauseilendem Gehorsam und den können und dürfen wir uns nicht leisten. Wenn wir nicht bereit sind, das Offensichtliche klar und ehrlich auszusprechen, wer denn dann?

      Sobald es glaubwürdige und sachliche Hinweise auf ernste Gesundheitsrisiken gibt, will ich gerne einer der ersten sein, der die Leute darüber aufklärt. Aber bis jetzt is‘ da halt nix.
      Wenn doch, lass ich mich von dir gerne eines besseren belehren!

      PS: Hüsterchen und trockener Hals is‘ nich‘ ernst, das is‘ wie trockene Heizungsluft im Winter… weit weg von echt Aua oder Tod.

    • ellililith sagt:

      Das ist für dich in Ordnung. Ich möchte gerne Daten zu Behauptungen haben, die innerhalb der Community aufgestellt wurden. Zum Beispiel zu Keramikcoils. Diese werden gerne als Gefahr dargestellt. Es gibt aber keinen Beleg dafür. In diesem Fall wäre eine Studie, die z.B. aussagt, dass bei einem Versuchsaufbau mit identischen Liquid, Setting und nur Unterschied Baumwollwatte gegen Keramik, der „Schadstoff“-Ausstoß identisch ist, von Vorteil. Da die Forschung aber hier der schnellen Entwicklung am Markt hinterher hinkt, gebe ich lieber Denkanstöße zu einem neuen Studiendesign als den Autor zur kritisieren. Wie gesagt ich beziehe mich hier auf destruktive Kritik, die von Aussenstehenden einfach nur als „Hate“ gesehen wird. Und so wie ich mir diese Studie unter Pepes Link angesehen habe, war der Artikel der daraus gemacht wurde in Ordnung. Mit so wenig Informationen kann man nicht mehr daraus machen. Ich finde auch wir Dampfer müssen berechtigte Kritik auch mal einstecken. Wenn ich jetzt weiß, dass Erdbeeraromen beim Erhitzen die meisten Schadstoffe produzieren, hält mich das noch nicht davon ab sie zu dampfen, denn es fehlen eben noch Informationen zu genauen Werten und ob diese überhaupt einen kritischen Bereich erreichen. Im Prinzip wie Liquid A hat mehr Nikotin als Liquid B aber deshalb ist Liquid A nicht gefährlich wenn es sich um 3 und 6mg handelt.

    • Vapoon sagt:

      Das is‘ ja auch alles in Ordnung. Dein Ansatz is‘ konstruktiv, das mag ich sehr… aber mir is‘ der halt auch ein wenig zu defensiv.

      Zu der Kritik am Artikel und der Studie.

      Wenn man so wenig Informationen hat, dann schreibt man ganz einfach keinen Artikel.
      Und tut mir leid, aber die Studie is‘ nun mal Schrott.
      Da stimmt das ganze Design von hinten bis vorne nich’… abgesehen davon, dass die wieder arme kleine Zellen gefoltert haben.
      Wir alle wissen eben einen Schei… Kot über die Schädlichkeit von Erdbeeraromen durch diese bescheuerte Studie.

      Berechtigte Kritik find‘ ich super, damit müssen wir auch definitiv sachlich umgehen, wenn sie kommt… naja, eben… wenn sie kommt.
      Dieser halbgare Artikel is‘ davon jedenfalls weit entfernt.

    • PepeCyB sagt:

      „Diese werden gerne als Gefahr dargestellt. Es gibt aber keinen Beleg dafür. In diesem Fall wäre eine Studie, die z.B. aussagt, dass bei einem Versuchsaufbau mit identischen Liquid, Setting und nur Unterschied Baumwollwatte gegen Keramik, der „Schadstoff“-Ausstoß identisch ist, von Vorteil. “

      Merkst Du an Deiner Formulierung was?
      Du forderst den Beweis der Unschädlichkeit. Das ist genau das, was wir den Gegnern des Dampfens immer vorwerfen.

      Mir ist allerdings eine „Panik“ zu Keramikverdampfern noch nicht so aufgefallen, als dass ich mich drum kümmern würde (habe das ja bezüglich der Metalle in den Heizdrähten mal getan). Allerdings erschließt sich mir auch nicht, wie man auf die Idee kommen könnte, dass da was schädliches entsteht. Also auf das verdampfte (und in ganz geringen Mengen auch chemisch reagierende) Liquid hat das Dochtmaterial wohl kaum einen Einfluss. Dass sich Partikel lösen, mag denkbar sein, aber ich frage mich bei solchen Befürchtungen immer, ob die „Befürchter“ denken, sie haben da einen schnellen Brüter in Betrieb. BTW: Es gibt Keramik-Filter, die speziell(!) zur Reinigung der Atemluft dienen. Die dort (und als Dochtmaterial) verwendeten Keramiken sind technische Keramiken, die eine Temperaturbeständigkeit von 900° und deutlich mehr aufweisen. Da brauche ich nicht groß weiter zu recherchieren.

      Nix gegen seriöse Studien… sofern sie sinnvoll sind und ebenso durchgeführt werden. Aber – da schließe ich mich Vapoon an – wir sollten es echt vermeiden, zu fordern, auch jedes noch so kleine Risiko, das auch abseits vom Dampfen vorkommt, ausschließen zu wollen… wir schaden uns damit nur selbst.

    • ellililith sagt:

      Du hast mich falsch verstanden. Ich will keine Unbedenklichkeit sondern nur einen Nachweis,dass es nicht mehr oder weniger schädlich ist. Als Facebookverweigerer bekommst du die Diskussionen nicht mit, die ich schon gesehen habe. Keramik wird mit Asbest verglichen. Da kann man nur noch den Kopf schütteln.

      Wie gesagt, die Studie an sich ist Mist, mangels Daten und Zahlen.

      Das jedes noch so kleine U-Bahn Boulevard Blatt gerne das Thema aufgreift ist klar. E-Zigarette im Titel garantiert Klicks.

      Und wie es schon bei der Formaldehyd und Diacetyl Diskussion war (auch hier sind einige FBler gegen die Hersteller Sturm gelaufen), wenn in einer Studie steht, dass ein bestimmter Stoff freigesetzt wurde, dann will ich Referenzwerte. Wieviel wurde gemessen und ab wieviel ist es tatsächlich schädlich.

      Denn wie wir alle wissen, auch Wasser ist toxisch, wenn man zuviel trinkt.

    • ellililith sagt:

      Und danke für den Kommentar.

    • PepeCyB sagt:

      Hab das auch nicht böse gemeint, mit der „Unbedenklichkeit“… wollte nur zum Ausdruck bringen, dass es manch einem als solches erscheinen mag, was Du da „eingefordert“ hast. 😉

      Na dann werde ich mal die Keramikgeschichte in Angriff nehmen. Was auf FB läuft, bekomme ich ja zum Glück nicht mit. Wird auch mal wieder Zeit für einen anständig recherchierten Artikel zu solch einem Thema. Schaun wir mal…

    • ellililith sagt:

      Oh da freu ich mich schon drauf, wenn da ein Artikel von dir kommt. Ich bin die Diskussionen leid. Ist wie mit den Fantaliquids 🙂 Einer behauptet was und alle plappern es nach.

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