Wie einem das Smartphone das Alleinsein erleichtert…

… und was der Zwang zu always online für Blüten treiben kann.

Heute mittag ging ich unterwegs an einem McDonalds vorbei und sah durch die Glaswände mehrheitlich Leute alleine mit ihren Smartphones beim Essen sitzen. Ja wenn man niemanden zum weg gehen hat, sollte man sicher nicht zu hause bleiben und so ist das Smartphone auch ein guter Begleiter und gibt einem eine gewisse Sicherheit, wenn man alleine unterwegs ist. Aber das war schon ein eher trauriger Anblick.

Aber noch viel seltsamer ist es, wenn man sich das Recht nimmt, offline zu sein.

Gestern ging ich mit einer Freundin in die Therme. So ein bisschen Wellness hatten wir uns beide verdient und die Handys blieben in der Kabine. Vorteilhaft war hier, dass diese im Keller in der Kabine kein Signal hatten. So wusste also jeder der schrieb, dass die Nachricht nicht so schnell gelesen wird, da diese gar nicht ankam.

Wir verbrachten einen angenehmen Smartphonefreien Nachmittag, haben uns gut unterhalten und zwischendurch seichte Zeitungen gelesen.

Als wir dann abends wieder rauf kamen zur Kasse war das Signal wieder da und die Nachrichten trudelten ein und das war für uns durchaus amüsant.

Ich bekam nur weil ich offline war binnen 2 Stunden eine FB Nachricht, eine E-Mail und eine SMS mit „du bist so lange offline, ich mache mir Sorgen“ von meiner Mutter.

Natürlich wollte ich sie nicht länger leiden lassen und habe sie schnell auf das Funkloch in der Therme hingewiesen.

Fazit des gestrigen Tages: Ja so ein Smartphone dabei haben ist grundsätzlich nicht verkehrt, aber manchmal sollte man das Smartphone einfach in der Tasche lassen und sich erlauben, einfach mal offline zu sein.  Ich habe diese Offlinezeit richtig genossen und mal richtig den Kopf frei bekommen.

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