Teilen und liken, die sozialen Medien…

Um mir mehr Zeichen bei Twitter zu ergauern und externe Links zu tracken, die ich geteilt habe, hab ich mir ein Bitly Konto gemacht.

So kann ich sehen, wie oft ein geteilter Link auch tatsächlich angeklickt wurde.

Die traurige Wahrheit: Beim Teilen und Liken sind die Leute fleißig, doch kaum einer klickt tatsächlich auf den Link und demzufolge wird es gar nicht gelesen.

Meine Leser kommen viel eher direkt oder durch Verlinkung in anderen Blogs hierher.

Nicht das ich mich über meine Leserzahl beschweren würde. Ich bin sogar erstaunt, dass ich täglich gute 50 Besucher habe und frage mich oft sind das alles Leute die ich kenne oder sind das Leute aus der Szene. Meine Abonnentenzahlen waren immer gering, auch als die Abofunktion noch prominent platziert war.

Vermutlich machen es viele wie ich selbst und schauen über ein Lesenzeichen rein ob es was neues gibt.

Mein Text soll jetzt kein Rüffel an die Liker und Sharer sein (denn die lesen das hier vermutlich gar nicht).

Eher eine Empfehlung an andere Blogger mit Url Shorteners den Überblick über geteilte Links zu behalten und so den Erfolg der eigenen Bemühungen zu messen.

Ein Fazit aus dem Social Media ist aber folgendes:

während bei Facebook mehr geteilt und geliked als gelesen wird, verhält es sich bei Twitter umgekehrt.
Ich werde also vermehrt Links auf Twitter teilen und nur die wichtigsten auch als Blogkurzmeldung bringen.

Folgt mir bei Interesse also auch auf Twitter unter http://twitter.com/eder2elisabeth.

Danke fürs Reinschauen und Vape On.

Veröffentlicht in Allgemein, Kommentar Getagged mit:
3 Kommentare zu “Teilen und liken, die sozialen Medien…
  1. Udo Laschet sagt:

    Ich kann nur eingestehen, dass ich täglich in den RSS-Feed schaue, den Kurbelursel öffentlich zugänglich gemacht hatte, und den ich für mich weiterpflege. Dann packe ich mir trotzdem mein Surfboard, und komme zu Dir – einen RSS-Feed zu lesen, in dem man Text nicht im Zusammenhang mit erklärenden Bildern lesen kann, bedeutet mir die „halbe Freude“. Aber nicht, weil ich Comics bevorzuge. Die Bemühungen eines Autors, seine Beiträge visuell passend und zugänglich zu untermalen, machen nach meiner Erfahrung 50% des Erfolges eines Beitrages aus. Und dann lese ich Deine Beiträge. Und versuche, Deine Gedanken für mich zusammenzufassen. Das bedeutet für Dich nicht, dass Du „zu lange Texte“ schreibst, nein! Es ist eine bewusste Übung des Verstandes, um die Quintessenz Deiner Aussagen mitzunehmen. Gelingt mir eine Zusammenfassung, waren Deine Aussagen kohärent. Und in der Kohärenz sind meiner Meinung nach die restlichen 50% des Erfolgs eines Beitrages zu sehen. Für mich braucht es sonst keine weiteren Anreize, Deine Texte zu lesen. Die Information, die Du in die Öffentlichkeit weitergibst, reicht mir. Ich muss mir hierzu kein Urteil bilden, wenn sie kohärent ist. Und falls ja – falls mir demnach etwas fehlt oder auffällt – kommentiere ich dies. Oder wenn ich denke, man könne „den Faden weiterspinnen“.

    Für die Leser meines Blogs bei Facebook hingegen muss ich mir Gedanken machen, wie ich die Informationen leicht zugänglich aufbereite. Oder so, dass sie interessieren. Und da kam mir heute die Idee, bereits im Titel darauf hinzuweisen, dass die durchschnittliche Lesezeit eines Log maximal 3 Minuten nicht übersteigt. Das ist eine simple und sehr unnötige Meta-Information, die dem Grunde nach total uninteressant ist. Doch ganz real betrachtet: Es ist vollkommen egal, welche Bröckchen man dem Leser vorwirft, damit er anbeißt. Blog-Beiträge werden immer nur für ihre „Verwerter“ interessant sein. Und der eigene Antrieb der Bloggenden ist, sich Gedanken über einen bestimmten Umstand zu machen. Und zwar in einer „mitteilenden Form“ für die Öffentlichkeit, um auf die Diversität eines bestimmten Umstands hinzuweisen. Es gibt eben nicht immer nur „die eine“ Betrachtungsweise.

    Wenn dem Leser erst klar werden muss, dass seine Schuldigkeit nicht im „teilen“ und „liken“ besteht, sondern darin, eine kohärente Information weiter zu transportieren – das, was der Leser bei Dir mitnimmt – erscheinen die eigenen Bemühungen zunächst „für die Katz'“. Sie sind es jedoch niemals, wenn ein bestimmter Umstand kohärent aus einer gänzlich untypischen Perspektive betrachtet wurde. Das sich hieraus zusammenfügende Gesamtbild kann einerseits „bestätigen“ oder „erschüttern“. Also ist jeder Beitrag zielführend – er muss nur ‚raus aus der Schachtel des eigenen Blogs. Dann hat man theoretisch bereits 100% des möglichen Erfolgs erreicht – es kommt nur noch darauf an, was man als seinen „persönlichen Erfolg“ betrachtet.

  2. Georg sagt:

    Und ich gebe zu, dass ich ganz altmodisch daherkomme. Und zwar jeden Tag ein Mal.

    Aber das mit dem Anklicken der Links kann ich bestätigen und ist ebenfalls in meinem Blog genau so der Fall: egal zu welchem Thema ich etwas schreibe, wenn ich einen Link dort setze, wird er höchstens von einem Prozent der Besucher angeklickt. Nur bei einer besonderen Betonung, einem extra Neugierigmachen, wird ein solcher Link öfter angeklickt. Entweder sind die meisten User faul oder es sind mehr Maschinen, die sich als User tarnen, unterwegs.

  3. PepeCyB sagt:

    Ich gebe es zu… ich teile (retweete) Deine Beiträge auch, ohne auf den Artikel-Link zu klicken. Trotzdem lese ich sie… weil ich ohnehin sofort über Neues bei Dir informiert werde (RSS sei Dank). Wenn dann der Tweet auftaucht, gibt’s ein Like und einen Retweet.

    Die Zahlen über Klicks haben also auch in Bezug auf das Teilen/Retweeten unter Umständen nur eine bedingte Aussagekraft.

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